Fakten:
Ca. 4400 km,
Reisezeit: 24 Tage.
Bericht:
Schon wieder Urlaub? Habe ich das
verdient? Aber ja doch!
Aufgrund des Überstundenabbaus für den
letzten Urlaub sind
noch mehr als reichlich Tage übrig, was mache ich damit?
Zuerst stand
Rumänien als Reiseziel auf dem Plan, aber nach
Studium eines
Reiseführers war mir klar, dass da zu viel Neues
auf mich zukommen
würde, um das in viel zu kurzer Zeit alles zu
organisieren, zudem
ergäben sich reichlich Kilometer. Wie wäre
es mit Schweden? Habe ich
zwar schon gesehen, aber meist nur
als Stippvisite auf dem dem Weg nach
Norwegen. Aber: Schweden
ist ziemlich teuer, außerdem kann es im
September im Norden
Schwedens bereits Schneefälle geben! Wat nu?
Italien ist ja
bekanntermassen immer eine Reise wert, es sollte dort
auch im
September noch warm genug sein - warum nicht? Ich suche mir
das Piemont und Ligurien aus, diese Ecken habe ich bislang besten-
falls gestreift, aber nicht besucht. Als kleiner Ansporn diente auch
ein überaus amüsanter Reisevortrag eines
Profis ("Luigi
muss nach
Hause!" - wer die Chance hat, sollte sich die Livedoku
unbedingt
gönnen, man kann's aber auch als Offline-Medium erwerben) der
auch diese Landschaften bereist und wunderschön in Szene gesetzt hat.
Als überaus lästig erweist sich der Umstand, dass ich dienstlich
genau EIN Zeitfenster bekommen habe, und das auch noch sehr
kurfristig.
Viel Zeit für die Planung habe ich also nicht, mögliche
Ziele werden
auserkoren, es wird recherchiert, Unterkünfte
gesucht, gefunden und
gebucht. Obwohl die Hauptreisesaison der
Italiener da eigentlich schon
herum ist, habe ich teils große Probleme,
überhaupt Unterkünfte - und
bezahlbare - zu finden. Erschwerend
kommt hinzu, dass ich natürlich
mein Mopped gerne irgendwo sicher
geparkt weiß, was gerade in manchen
Großstädten mehr als dringend
angeraten ist. Mehr als einmal muss ich
ein Ziel streichen und ersetzen,
da nichts Passendes zu finden ist und
so wird es ein ziemlicher Zick-
zackkurs durch die Landschaften. Als
positiver Nebenaspekt bleibt
aber festzuhalren, dass es nicht so viele
Kilometer werden wie sonst
"üblich", es sollte demnach eher eine
Genießertour werden - sofern
das Wetter mitspielt...
Als
grössere Ziele werden die Städte Turin, Genua, Lucca und
Mailand
angefahren, der "Rest" sind kleine bis kleinste Städtchen
wie Cuneo,
Bordighera oder Framura - letzteres soll mir als Ausgangs-
punkt für
einen Besuch der "Cinque Terre" dienen - ein Highlight der
geplanten
Tour, per Zug und auch noch per Fähre.
Fortsetzung folgt...